Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am letzten Donnerstag (24.10.2019) war es so weit: Der erste Termin des neu eingerichteten Digitalisierungsausschusses fand im Kammerhaus in Düsseldorf statt. In Anwesenheit sowohl des Präsidenten als auch der Vizepräsidentin und des Geschäftsführers trafen sich die Mitglieder (und einige Stellvertreter) zur konstituierenden Sitzung.

Eins wurde sofort klar: Der Ausschuss wird vom Präsidenten Dr. Armin Hoffmann als sehr wichtig und für die Zukunft der Apotheken als essentiell angesehen. Er erwartet, dass ergebnisorientiert gearbeitet wird – und dass sich der Ausschuss dazu entsprechend aufstellt.

Klaus Mellis
Klaus Mellis

Zum Vorsitzenden wurde Apotheker Klaus Mellis aus Krefeld gewählt. Durch sein bisheriges Engagement im Bereich Telematik und die Mitgliedschaft in diversen Gremien bringt er besonders im politischen Bereich hier sein Netzwerk ein.

Marc Kriesten
Marc Kriesten

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Kollege Marc Kriesten aus Dinslaken gewählt. Der Anfang 40-jährige ist – wie Mellis – Inhaber eines Filialverbundes und MBA (Master of Business Administration) und beschäftigt sich intensiv mit neuen Strukturen für die Apotheke und deren Partner.

Das Gremium als solches ist durch unterschiedlichste Berufsbilder seiner Mitglieder sehr breit aufgestellt: vom Offizin-, Krankenhaus- und Industrieapotheker bis hin zum SAP-Manager, vom Filialverbundleiter bis zum QM-Manager und zum (ehemaligen) Amtsapotheker ist „alles“ vertreten.

Um die Arbeit von Beginn an effektiv zu gestalten, wurden zunächst 5 Kernthemen auf unterschiedliche Arbeitsgruppen verteilt: neben der eher politischen „eHealth-Problematik“ (eRezept, Heilberufsausweis, Gematik, ePA) wurden die Gruppen mit den Arbeitstiteln „innere Digitalisierung“ (Werkzeuge für Apotheker vor Ort, aber auch für die Arbeit in der Poststraße), „neue Berufsfelder im Umfeld der Apotheker“ (Telemedizin, Home-Office, letzte Meile), „Kommunikation“ (von der internen Kommunikation im Ausschuss und unter den Ausschüssen – bis hin zur Geschäftsstelle und zu den Kammermitgliedern, Webinare) sowie eine Gruppe „Datensammlungen“ (allgemein bis zu z. Bsp. Defektquoten) eingerichtet und mit jeweils einem internen Ansprechpartner besetzt. Auf diese Weise sind kurze Wege garantiert – und der vom Präsidenten geforderten zeitnahen Arbeitsaufnahme steht nichts mehr entgegen.

Der Ausschuss ist sich seiner Verantwortung bewusst. Er möchte sich bei Bedarf externe Expertise einholen und gegenüber guten Ideen immer offen sein. Zur einfacheren Zusammenarbeit in den AGs und im Gesamtgremium wird in Abstimmung mit der Geschäftsführung ein digitales Tool eingeführt, welches auch allen anderen die Kammerarbeit erleichtern wird.

Der nächste Sitzungstermin wird gleich im Januar 2020 sein. Die Arbeitsgruppen werden bis dahin bereits die ersten Handlungsempfehlungen erarbeitet haben.

Gruß an alle,
Klaus Mellis

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3 Kommentare

  1. Super! Wichtiges Thema, die AKNR muss da vorangehen. Ich freue mich auf die Ergebnisse des Ausschusses.

  2. Bei einem Treffen einer kleinen Arbeitsgruppe haben uns Herr Mellis und Herr Kriesten spannende Informationen aus dem Digitalisierungsausschuss gegeben. Neben der Tatsache, dass wir uns als ApothekerInnen dringend mit neuen Strategien und neuen Prozessen auseinandersetzen müssen, freue ich mich auf den geplanten Newsletter dieses Ausschusses!

    1. Ja, Herr Westhaus, ich glaube, die Idee für einen regelmäßigen Newsletter mit digitalen Themen ist sehr gut!

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