Hausärztliche Leitlinie: Multimedikation – Überarbeitete, aktuelle Fassung mit AMK-/ATHINA-Beteiligung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir auf die aktuelle „Hausärztliche Leitlinie Multimedikation“ hinweisen. (Federführende Fachgesellschaft: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. – DEGAM)

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/053-043.html

Langfassung: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-043l_S3_Multimedikation_2021-08.pdf
Kurzfassung: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-043k_S3_Multimedikation_2021-07.pdf

Zwei Kolleginnen aus dem ATHINA-Team haben an dieser Leitlinie mitgewirkt: 
für die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK): Ina Richling, PharmD und Dr. Katja Renner.

Neu gefasst wurden in der aktuellen Version die Ausführungen zur Kooperation mit Apothekern und Apothekerinnen.

Werfen Sie doch mal einen Blick in die Leitlinie und Sie werden den Apotheker/die Apothekerin erfreulicherweise an wichtigen Stellen erwähnt finden!

Kommentar von Frau Dr. Renner:

„Ja, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Frau Richling und ich waren froh, an der LL mitarbeiten zu dürfen. Uns war es ein großes Anliegen, die wertvolle Arbeit der Apothekerinnen und Apotheker hier mit zu verankern. Ich denke, das ist uns gelungen.

Stöbern Sie in der Leitlinie, sie ist wirklich ergiebig und vielleicht ergibt sich mit dem einen oder anderen Arzt das Gespräch dazu, um mehr interprofessionelle Zusammenarbeit zu wagen.“

DEGAM-LogoWeitere DEGAM-Leitlinien finden Sie hier: https://www.degam.de/degam-leitlinien-379.html.

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save the date: IN-Fraktionssitzung am 30.08.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Initiative Nordrhein,

wir hoffen, Sie hatten einen erholsamen Sommer und konnten sich von den Anstrengungen des Apothekenalltags (Impfzertifikate, Impfstoffverteilung, Aussetzen des Apothekenportals etc.) etwas erholen.

Nach der letzten Kammerversammlung hatten wir eine Fraktionssitzung angekündigt. Sehr gerne hätten wir sie als Präsenzveranstaltung stattfinden lassen, um uns einmal wieder persönlich austauschen zu können.

Wir haben versucht, den Raum bei NOWEDA zu bekommen. Leider könnten wir dorthin nur eine kleine Gruppe von Teilnehmern mit einem strengen Hygienekonzept einladen. Also haben wir uns schweren Herzens doch wieder für ein digitales Format entschieden – sicher ist das auch für die zeitliche Effizienz einiger Kollegen vorteilhaft.

Wir möchten bei der Fraktionssitzung natürlich über berufspolitische Entwicklungen und Kammerarbeit berichten. Aber wir möchten Ihnen auch Raum für die Diskussion Ihrer Themen und die Mitarbeit und Organisation der Fraktion geben.

Wir werden einige Abstimmungsabfragen und eine anonyme virtuelle Pinnwand anbieten, damit sich auch diejenigen aktiv einbringen können, die sich in diesem Medium möglicherweise nicht so gerne verbal äußern.

Außerdem möchte ich Ihnen als Fraktionsvorsitzende anbieten, mich vorab persönlich schriftlich oder telefonisch zu kontaktieren. Gerne können Sie mir dann Ihre Wünsche und Anregungen mitteilen, die ich vertraulich in die Sitzung einbringen kann. Sie erreichen mich unter info@initiative-nordrhein.de.

SAVE the DATE: Montag, 30. August 2021, 20.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr „save the date: IN-Fraktionssitzung am 30.08.2021“ weiterlesen

Wahlradar Gesundheit: 68 Prozent der Deutschen halten Gesundheitspolitik für bedeutend bei Wahlentscheidung

Berlin, 4. August 2021. Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) messen der Gesundheits- und Pflegepolitik eine große bis sehr große Bedeutung bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September bei, die nur von der Sozial- und Rentenpolitik (71 Prozent) übertroffen wird. Derweil rangieren Themen wie Wirtschafts- und Steuerpolitik (61 Prozent), Bildungs- und Forschungspolitik (58 Prozent) oder Klima- und Umweltpolitik (57 Prozent) weit dahinter. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YOUGOV unter mehr als 2.000 Menschen ab 18 Jahren, die im Auftrag der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ durchgeführt wurde. Die Initiative fördert den lokalen Dialog der Apothekerinnen und Apotheker mit den Direktkandidatinnen und -kandidaten aus dem jeweiligen Wahlkreis über den aktuellen Stand und die Zukunft der Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort. „Wahlradar Gesundheit: 68 Prozent der Deutschen halten Gesundheitspolitik für bedeutend bei Wahlentscheidung“ weiterlesen

Zentrale Plattform „Hochwasser-Hilfe“ von Kammern und Verbänden in NRW und RLP

Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen der Bundesrepublik ist beeindruckend: Kammern, Verbände, Apotheken, Kooperationspartner und andere Organisationen sowie Apotheken und Einzelpersonen haben Geld- und Sachspenden angekündigt oder bereits geleistet.

Um die vielen Hilfsangebote zu koordinieren haben die sechs Mitgliedsorganisationen der ABDA aus den betroffenen Gebieten – die Apothekerkammern und Apothekerverbände aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein und Westfalen-Lippe – eine zentrale Plattform ins Netz gestellt, auf der alle Hilfsangebote und relevante Informationen veröffentlicht werden.

Unter www.ak.nrw/hochwasser-hilfe sind bereits zahlreiche Angebote zu finden. Bisher handelt es sich hierbei um Apotheken-Einrichtungsgegenstände, Schränke, Laborzubehör sowie weitere Sachspenden und Angebote im Bereich „Wohnen und Arbeiten“.

Ausdrücklich können jedoch auch Betroffene Such-Angebote online stellen, wenn sie etwas benötigen – etwa temporäre Verstärkung durch pharmazeutisches Personal.

Inserate sind unkompliziert über eine E-Mail an info@aknr.de möglich.

Hochwasser in NRW: Kammer und Verband in Nordrhein setzen auf Unterstützung von Bund und Land

Arzneimittelversorgung in Krisengebieten erschwert, aber gesichert

Düsseldorf, 21.07.2021. Durch das Hochwasser sind im Kammer- und Verbandsbezirk Nordrhein nach aktuellem Stand rund 50 öffentliche Apotheken zerstört oder so weit beeinträchtigt, dass sie tage- oder gar wochenlang nicht öffnen können. Stark betroffen sind Apotheken in Erftstadt, Eschweiler, Euskirchen, Rheinbach, Schleiden, Stolberg, Swisttal und Velbert. Vereinzelt sind es auch Apotheken in Bad Münstereifel, Düren, Geilenkirchen, Hilden, Kall, Köln, Leverkusen, Moers, Nettersheim, Overath und Wuppertal. Die Arzneimittelversorgung in den besonders stark betroffenen Krisengebieten im Rhein-Erft-Kreis und der Eifel ist erschwert, aber gesichert, da funktionstüchtige Apotheken die Patientenversorgung jetzt zusätzlich übernehmen. Die Lage hat auch Auswirkungen auf den Nacht- und Notdienst in den betroffenen Krisengebieten. Es wird alles darangesetzt, die Aktualität des Notdienst-Planes (www.ak.nrw/nd) zu gewährleisten. Sicherheitshalber sollte in den betroffenen Regionen, soweit möglich, zunächst telefonisch die Dienstbereitschaft der jeweiligen Apotheke erfragt werden. „Hochwasser in NRW: Kammer und Verband in Nordrhein setzen auf Unterstützung von Bund und Land“ weiterlesen

Sieg für Verbraucherschutz: EuGH untersagt Versendern aggressive Werbung für Rezepteinlösung

Apothekerkammer Nordrhein geht erfolgreich aus Rechtsstreit mit DocMorris hervor

Düsseldorf. Ein kleiner Schritt für die Apothekerkammer Nordrhein, aber ein großer Schritt für die Versorgungssicherheit der Menschen mit Arzneimitteln. Seit vielen Jahren geht die Kammer immer wieder juristisch vor allem gegen ausländische Versandapotheken vor, die das stabile, sichere und funktionierende System der Arzneimittelversorgung durch die Apotheken vor Ort bedrohen. „Einigen Menschen ist möglicherweise nicht bewusst, wie unverzichtbar und wichtig die Apotheke vor Ort ist oder im späteren Leben für sie werden kann“, stellt Dr. Armin Hoffmann, Präsident der AKNR, fest. „Zu leichtfertig lösen sie Rezepte bei Versendern im EU-Ausland ein – angelockt durch Prämien, Bonuspunkte oder die Teilnahme an Gewinnspielen. Sie wissen nicht, dass diese aggressive Form des Werbens ihnen persönlich kurzfristig den Blick auf die notwendige Beratung durch pharmazeutische Expertinnen und Experten verstellt und langfristig die wohnortnahe Versorgung der Menschen mit Arzneimitteln einschließlich der Beratungsleistung durch pharmazeutisches Fachpersonal, den Nacht- und Notdienst und viele weitere Serviceleistungen der Apotheke massiv gefährdet.“ Daher ist es erfreulich, dass der Europäische Gerichtshof heute mit einer Entscheidung die Interessen der Verbraucher gestärkt hat, indem er dem deutschen Gesetzgeber einen weiten Handlungsspielraum für den Erlass von Werbeverboten, die im Zusammenhang mit dem Absatz von Arzneimitteln stehen, zugesprochen und indirekt allzu aggressive Werbung verboten hat. „Der Verbraucherschutz steht also ganz offensichtlich über wirtschaftlichen Interessen von Konzernen.“ „Sieg für Verbraucherschutz: EuGH untersagt Versendern aggressive Werbung für Rezepteinlösung“ weiterlesen